Wenn es Teil der Geschichte wird...
Ein Lesezeichen begleitet uns manchmal über Tage oder sogar Wochen durch eine Geschichte. Es wartet zwischen den Seiten, bis wir wieder weiterlesen, und wandert mit uns Stück für Stück durch das Buch.
Warum sollte es also nur praktisch sein?
Ich mag die Vorstellung, dass ein Lesezeichen selbst ein kleines Stück der Welt aufgreift, in die man beim Lesen eintaucht. Dass Farbe, Form und kleine Details zur Geschichte passen und das Buch dadurch noch ein bisschen mehr zu etwas Besonderem machen.
Warum ausgerechnet eine Feder?
Für meine Lesezeichen habe ich mich für die Form einer Feder entschieden. Ihre schmale, spitz zulaufende Form erinnert mich ein wenig an einen Pfeil, mit dem man Wort für Wort durch eine Geschichte wandert.
Gleichzeitig passt eine Feder für mich wunderbar zur Welt der Bücher. Sie erinnert an Federkiele, Tinte, alte Briefe und handgeschriebene Geschichten – und damit an all die Zeiten, in denen Bücher noch etwas ganz anderes waren als heute.
Jede Feder wird von mir von Hand geknüpft. Dazu kombiniere ich unterschiedliche Garnfarben mit Perlen, Edelsteinen und kleinen Anhängern. So gleicht kaum ein Lesezeichen dem anderen.
Ein Lesezeichen, das man fühlen kann
Was ich an Makramee-Lesezeichen besonders mag, ist ihre Haptik.
Anders als ein Lesezeichen aus Papier oder Karton ist die geknüpfte Feder weich und dreidimensional. Sie lässt sich falten und knicken und behält dennoch ihre stabile Form. Man spürt die einzelnen Knoten, kann die Perlen zwischen den Fingern fühlen und entdeckt manchmal erst beim genaueren Hinsehen die kleinen Details.
Und manchmal ertappe ich mich beim Lesen dabei, wie ich das lange Band einfach um meine Hand oder meine Finger wickle.
Dann wird das Lesezeichen für einen kleinen Moment fast selbst zu einem Schmuckstück.
In vergangenen Welten ...
Am liebsten lese ich Fantasy-, Liebes- und historische Romane. Besonders Geschichten, die in vergangenen Zeiten spielen, ziehen mich schnell in ihren Bann.
Wenn ich beispielsweise ein Buch wie Die Hexe von Freiburg lese und immer weiter in die Welt des Mittelalters eintauche, entsteht irgendwann dieses schöne Gefühl, für ein paar Stunden selbst ein wenig in dieser Zeit zu leben.
Genau dann gefällt mir die Vorstellung besonders, ein handgefertigtes Lesezeichen zwischen den Seiten zu haben. Eines, das genauso gut von einem kleinen Marktstand aus einer vergangenen Zeit stammen könnte.
Vielleicht ist das auch der Grund, weshalb für mich Bücher und Handarbeit so wunderbar zusammenpassen: Beides kann einen für eine Weile aus dem Alltag herausholen und in eine andere kleine Welt versetzen.
Ein Lesezeichen passend zu deiner Geschichte
Besonders schön finde ich die Idee, ein Lesezeichen nicht nur für einen Menschen, sondern sogar passend zu einem bestimmten Buch anzufertigen.
Vielleicht möchtest du einer Leseratte ein Buch schenken und suchst noch nach einer persönlichen Kleinigkeit dazu. Dann könnte ich beispielsweise die Farben des Buchcovers aufgreifen, einen passenden Edelstein oder Anhänger auswählen oder mich von der Stimmung der Geschichte inspirieren lassen.
Natürlich muss es aber nicht immer ein bestimmtes Buch sein. Vielleicht kennst du einfach die Lieblingsfarben der Person oder bestimmte Edelsteine die er oder sie besonders gerne mag.
Aus meinen vorhandenen Garnfarben, Perlen und kleinen Details können wir gemeinsam eine Kombination zusammenstellen.
Schreib mir dazu einfach über WhatsApp und erzähl mir, was du dir vorstellst. Gerne kannst du mir auch ein Foto des Buchcovers oder andere Inspirationen mitschicken.
Lieber vor Ort stöbern?
Eine kleine Auswahl meiner handgeknüpften Lesezeichen findest du auch in der Kurbuchhandlung Meckel by Schofield in Bad Ems
Dort kannst du dir die verschiedenen Lesezeichen direkt anschauen, sie in die Hand nehmen und vielleicht sogar gleich das passende Buch dazu entdecken.